Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.
Arbeitsring Lärm der DEGA
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ald@ald-laerm.de
Städte und Gemeinden unternehmen Anstrengungen und erproben neue Konzepte zur Belebung der Innenstädte bei gleichzeitiger Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität der immer noch durch den Straßenverkehr dominierten Stadträume. Durch Verlangsamung des fließenden Verkehrs, Zunahme des Anteils von Elektrofahrzeugen und Konversion von Flächen des ruhenden Verkehrs in Flächen, die von Anwohner:innen und der Außengastronomie genutzt werden können, entstehen andere und neue Geräuschkulissen und damit eine neue Umweltqualität in den Kommunen. Die Verlagerung von Büroarbeit ins Homeoffice verlangt, dass eine geringe Belastung mit Umgebungslärm im Wohnumfeld das Arbeiten von zu Hause ohne Einschränkung gestattet. All dies erfordert eine neue Bewertung des Schutzes vor Lärm, die die Akzeptanz bei der Bevölkerung und weitere nicht akustische Kriterien mit einbeziehen muss.
Die praktische Erlebbarkeit der Transformation verkehrs- und geräuschbelasteter Stadträume hin zu Quartieren mit hoher Aufenthaltsqualität und das Berichten darüber ist von zentraler Bedeutung, wenn die Umgestaltung von Räumen in einer Stadtgesellschaft diskutiert, geplant und umgesetzt werden soll.
In seinem Verbändeprojekt "Schutz vor Umgebungslärm mit Schwerpunkt Leben in der Stadt, Mobilitätswende und Erneuerbare Energien" hatte der ALD daher das Ziel, Ergebnisse, Erfahrungen und Bürger:innenreaktionen aus realisierten Projekten zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in Städten zusammenzutragen, auszutauschen, darzustellen und weiterzutragen sowie die Prozesse und Kommunikationswege und die eingesetzten planerischen, organisatorischen und technischen Werkzeuge zu beschreiben.
Folgende Teilprojekte wurden u.a. durchgeführt: