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Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.
Arbeitsring Lärm der DEGA

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Bild des Monats

An dieser Stelle finden Sie in den kommenden Monaten Fundstücke effektvoller Aussagen, Aufforderungen, Hinweise und Wünsche zum Thema Lärm im alltäglichen Leben.

September 2026

Schon Wilhelm Busch wusste „Musik wird oft nicht schön gefunden, weil stets sie mit Geräusch verbunden“ – und traf damit eine wichtige Unterscheidung, die Generationen von Lärmschützern nach ihm umtrieb und immer noch umtreibt.
Mein eigener Gesang, der für mich wie Jauchzen und Frohlocken klingt, ist für andere schon Lärm. Das mag an den Sangeskünste liegen. Oder an dem, was gesungen wird. Oder wo gesungen wird. Oder wann gesungen wird. Oder an beliebiger Kombination von alldem.
Was Musik ist, was Lärm, was erwünscht und unerwünscht – liegt fast immer im Auge des Betrachters. Pardon: im Ohr des Hörers. Ebenso wie die Ruhe, die manchmal auch bei Musik einkehrt, aber vielleicht nicht bei schwererträglicher Stille.
Insofern ist ‚Lärmschutz‘ eine hohe Kunst, die nicht nur Wissen über Physik bedarf, sondern zu einem großen Teil auch über Menschenkenntnis.

August 2026

Für den unbekannten Künstler dieses Werkes scheinen Zigaretten Schall und Rauch zu sein. 
So wie das genussvolle Einatmen und mitunter kunstvolle Ausstoßen von in Kringel und Wölkchen geformtem Rauch dem rauchenden Menschen eine kleine Verschnaufpause vom hektischen Alltag verschafft, so gehört auch der gepflegte verbale Austausch mit anderen Menschen zum Rauchen dazu. 
Wo dies nicht im stilvollen Zigarrenzimmer oder im heimischen Rauchersalon geschieht, kann das für die (gerade) nicht rauchenden Mitmenschen in der Umgebung unter Umständen nervig sein.
Der Rauch scheint in diesem Fall nicht das Problem zu sein, sondern eher die Kommunikation dabei. 
Wie in vielen anderen Lebensbereichen gilt hier: weniger ist mehr. 
Weniger Lautstärke sorgt für mehr Akzeptanz. 
Im Idealfall geht beides: die einen frönen dem genussvollen Rauchen, die anderen dem ruhevollen Genuss.