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Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.
Arbeitsring Lärm der DEGA

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ALD-Veranstaltung "Das Urbane Gebiet"

Bildquelle: Andreas F.X. Süß, Berlin

Am 13. September 2017 führte der ALD  die Veranstaltung "Das Urbane Gebiet - Lärmschutz in verdichteten Innenstädten" durch.

Den Programmflyer der Veranstaltung finden Sie hier.
Die freigegebenen Präsentationen der Veranstaltung werden im Downloadbereich zur Verfügung gestellt.

Thema der Veranstaltung:
In der Stadtplanung hat sich in den letzten Jahren ein Paradigmenwechsel durchgesetzt. Die städtebauliche Entwicklung hat jetzt vorrangig durch Maßnahmen der Innenentwicklung
zu erfolgen. Diese soll zum flächensparenden Bauen, zur Vermeidung der Zersiedlung und zum Leitbild der nachhaltigen „Stadt der kurzen Wege“ beitragen.
Innenentwicklung bedeutet aber auch immer, dass unterschiedliche Nutzungen näher aneinander heranrücken. Für den Immissionsschutz – und hier vor allem beim Lärm – können damit
neue Probleme erzeugt werden. Für die Innenentwicklung gibt es zudem aktuell neue Herausforderungen: In den wachsenden Ballungsräumen muss die Versorgung der Bevölkerung
mit bezahlbarem Wohnraum sichergestellt werden.

Die Politik hat zur Lösung dieser Probleme eine neue Baunutzungskategorie, das so genannte Urbane Gebiet (MU) – mit einer höheren Dichte und Nutzungsmischung, aber auch einem
geringeren Lärmschutzniveau – eingeführt. Dazu wurden parallel die TA Lärm und die Sportanlagenlärmschutzverordnung angepasst. Der Arbeitsring Lärm der Deutschen Gesellschaft
für Akustik (ALD) hat sich in mehreren Stellungnahmen kritisch zur daraus resultierenden Verschlechterung des Lärmschutzes geäußert.

Die Veranstaltung sollte deshalb aufzeigen, wie konstruktiv und unter Wahrung des Schutzniveaus mit Freizeit-, Sport-, Gewerbe- und Verkehrslärm in verdichteten Innenstädten umgegangen
werden kann. Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Absenkung von Immissionsschutzstandards wurden innovative Konzepte vorgestellt, die zur Einhaltung der Außenschutzziele
beitragen können. Die interessierte Öffentlichkeit, Fachleute aus der Verwaltung und aus Ingenieurbüros sowie Vertreterinnen und Vertreter der Verbände und der Politik waren herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.